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Mittwoch, 04.12.2019, 19.30 Uhr

99887 Georgenthal | St. Elisabethkirche

Ohrdrufer Straße

Die Kirche

St. Elisabethkirche Georgenthal

Die älteste Besiedlung Georgenthals geht wohl auf die Siedlungen Asolveroth und Rekkers (Gut Rathkersdorf) in der frühen Rodeperiode zurück. 1143 wurde dann das Kloster St. Georg, ein Zisterzienserkloster, durch die Grafen von Schwarzburg-Käfernburg gegründet. Auf dieses Kloster nehmen die Namen Vallis St. Georgii und Monte St. Georgii Bezug, unter denen der Ort im 12. Jahrhundert erwähnt wurde.

1257 wurde die St. Elisabethkirche in einem Ablassbrief des Bischofs zu Hebron im damaligen Palästina an den Abt Bartholomäus von Georgenthal erstmalig erwähnt. Vermutlich wurde die später mehrfach umgestaltete Kirche bereits Anfang des 13. Jahrhunderts errichtet. Während des Bauernkrieges wurde ein Großteil der Gebäude des Klosters Georgenthal 1525 zerstört. Die romanische Klosterkirche wurde zum Steinbruch und weitgehend abgetragen. Die heutige Kirche, die seinerzeit als Kapelle (Laienkirche) für die Klosterbediensteten und Bauern aus den umliegenden Kloster-dörfern diente, entging den Zerstörungen. 1604 wurde die Kirche modernisiert, die Georgenthaler waren allerdings noch über 100 Jahre nach Gräfenhain eingepfarrt. Von 1640 bis 1675 diente St. Elisabeth als Residenzkirche. 1718 erhielt die Kirche mit Tobias Merbach den ersten eigenen Pfarrer, der allerdings in Ermangelung eines Pfarrhauses bis 1725 im Schloss wohnte. Das instandgesetzte Schloss war bis 1675 als Sommerresidenz von Herzog Ernst dem Frommen. Er besuchte die Kirche durch einen nicht mehr sichtbaren überdachten Gang, um in die Fürstenloge zu gelangen, die heute auch nicht mehr zu sehen ist.

Erst 1767 wurde die erste Orgel beschafft, sie stammte von der Schlosskapelle zu Reinhardsbrunn. 1894 lieferte die Orgelbauerwerkstatt Hugo Böhm aus Gotha eine neue Orgel. 1786/87 erhielt die Kirche den charakteristischen, 15 m hohen Dachreiter zur Aufnahme der Kirchenglocken. Besondere Kostbarkeiten stellen die um die Jahrhundertwende eingebauten farbigen Schlenkschen Fenster mit Motiven aus der Georgenthaler Geschichte dar, die nach Entwürfen des Georgenthaler Pfarrers und Forschers der Klosterruine Paul Baethcke (1850–1936) bei Wilhelm Francke in Naumburg entstanden. Die Fenster zeigen Graf Sizzo III. von Käfernburg, den Klosterstifter, den Gründungsabt Graf Eberhard von Berg, Martin Luther und Herzog Ernst den Frommen. Vor der Kirche steht ein Gestühl mit drei Eisengussglocken, die 1924 als Nachfolgerinnen der für den Ersten Weltkrieg eingeschmolzenen Bronzeglocken ihrer Bestimmung übergeben wurden. Ihre Stilllegung wegen Materialverschleißes erfolgte 2004, 2008 wurden sie zur Erinnerung in diesem Gestühl aufgestellt, nachdem im Jahr zuvor die Kirche die drei Glocken „Glaube“, „Hoffnung“ und „Liebe“ im Kirchturm ihren Einbau erlebten. Die Kirchgemeinde gehört zum Kirchspiel Tambach-Dietharz.

Classic Brass gastiert bereits zum achten Mal in der St. Elisabethkirche in Georgenthal und stellt nun am Mittwoch nach dem 1. Advent sein zu Herzen gehendes neues Advents- und Weihnachtsprogramm »Freu dich, Erd und Sternenzelt« vor. Freuen Sie sich auf ein unvergessliches Konzerterlebnis!

Kartenvorverkauf

Karten im Vorverkauf zu € 15,- / Schüler u. Stud. zu € 10,- ab 15.09.2019 bei:
T
ouristinformation Georgenthal, Bahnhofstr. 8, Tel. 036253-469755
Bunte Stube Marschner, Georgenthal, St.-Georg-Str. 12, Tel. 036253-25394
Buchhandlung am Bachhaus, Ohrdruf, Marktstr. 15, Tel. 03624-401481
Tourist-Information Tambach-Dietharz, Burgstallstr. 31a, Tel. 036252-34428
Stadtinformation Waltershausen, Brauhausgasse 2, Tel. 03622-630113
Tourist-Information Gotha, Hauptmarkt 33, Tel. 03621-510450
Restkarten zzgl. € 2,- ab 18:30 Uhr an der Abendkasse

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82061 Neuried

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